Günter Wenzl Lage & Klima

Die Geschichte des Weingutes

Die Vorfahren der Familie Wenzl hatten sich nachweislich bereits im 16. Jahrhundert in Matzen angesiedelt und dürften damals im Gefolge des Grafen Kinsky, bei dem sie als Kellermeister beschäftigt waren, eingewandert sein.
Im Jahre 1930 verkaufte der letzte ansässige Kinskysproß seine Liegenschaften in diesem Gebiet. Ein aus dieser Umverteilung erworbener Weingarten in der Riede Philipsberg mit der Sorte Grüner Veltliner - Unterlage Riparia lieferte den Wein für die erste Flaschenfüllung im Jahre 1932. Der Jahrzehnte in Pfahlkultur gepflegte Weinbau erfuhr durch Umstellung auf Hochkultur in den Jahren 1953 - 1965 eine flächenmäßige Ausdehnung.
Waren zu jenem Zeitpunkt noch Rebsorten wie Frühroter Veltliner, Jubiläumsrebe, Bouvier und Gewürztraminer gefragt, wurde ab dem Jahr 1973 der Bedeutung von Matzen als Rotweinort Rechnung getragen.
Gepflanzt wurden Blauer Portugieser, Zweigelt, Blaufränkisch, etwas Blauer Burgunder und Neuzüchtungen vom Klosterneuburger Götzhof (Rathay & Roesler). Bei Weißweinsorten wurde die Palette um die Sorte Weißer Burgunder erweitert und in Junganlagen finden sich die Rebsorten Chardonnay, Sauvignon blanc und Muskat Ottonel.
Der Betrieb nimmt an der Kontrollierten Integrierten Produktion teil.
Maßvolle Betreuungsarbeiten der Weingärten durch Familienmitglieder und Pflege der Weine sichern eine optimale Qualität.
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